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26.03.2009

Gehaltsobergrenzen im Management auf EU-Ebene

  • Gehaltsobergrenze<br />
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 ©Archiv

Die Leiterin der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, Maria Berger, forderte anlässlich der Diskussion um Obergrenzen für Managergehäl­ter entsprechende Vorschläge für eine europaweite Regelung von Seiten der EU-Kommission.

 

„Die Inanspruchnahme von Staatshilfen durch Unternehmen ist kein national be­grenztes Phänomen. Sollten in Österreich und anderen EU-Ländern Obergrenzen für Manager davon betroffener Unternehmen beschlossen werden, braucht es rasch ergänzende Schritte auf EU-Ebene", betonte Berger. Die SPÖ-Europaab­geordnete begrüßte in diesem Zusammenhang ausdrücklich den Vorstoß von Finanzstaatssekretär Andreas Schieder für eine österreichische Regelung.

Angesichts der wirtschaftlichen Aussichten würden Hilfegesuche von Unterneh­men stark zunehmen, so Berger weiter. „EU-weite Gehaltsobergrenzen würden für mehr Gerechtigkeit im Wettbewerb sorgen und nicht bestimmte einzelne Staaten auch für fähige und erfolgreiche Manager a priori unattraktiv machen. Für gescheiterte Bosse wäre es nicht so einfach, sich in einer transnational agierenden Wirtschaftswelt einfach ins Ausland ‚abzusetzen', um wieder in den Genuss unan­gemessen hoher Bezüge zu kommen", so die Europaabgeordnete.

 

Eine europaweite Herangehensweise an das Thema ist auch erforderlich, weil staatliche Stützungsmaßnahmen die EU zunehmend zur Überdenkung der wett­bewerbs- und beihilfenrechtlichen Bestimmungen zwingen werden, schloss Berger.

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